Theologie-Seminar

FRAGE: Lieber Kryon, meine 18-jährige Tochter nimmt Teil an einem Theologie Seminar. Das ist ein Pflichtseminar an ihrer Universität. Sie ist aufgeregt und sehr verwirrt. Ihre Gedanken sind den Gedanken der gesamten Klasse völlig entgegengesetzt (sie besucht eine katholische Universität, die sie selbst gewählt hat). Sie glaubt nicht an organisierte Religion. Sie glaubt an Engel und sagt, dass „Gott“ das ist, von dem du willst, dass er (sie) es ist. Sie hat Chaos in ihrer Klasse herbeigeführt und ist aus diesem Grund verwirrt. Sie hatte sich noch nie für eine Atheistin gehalten, denn sie fühlt, dass sie „glaubt“ und ihre eigenen Ansichten hat. Sie fühlt sich sehr unbehaglich und hat sich an mich gewandt, um ihr verstehen zu helfen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das kann oder soll. Dies ist – glaube ich – ihre eigene Reise. Ich bin sehr stolz auf ihre Entschiedenheit und Offenheit bezüglich dieses Themas, und über ihre Reife bei ihren Seminar-Diskussionen. (Dieses Seminar besteht hauptsächlich aus männlichen Teilnehmern der Oberschicht, und sie hat sie alle gegen sich aufgebracht). Bitte führe mich sie zu führen.

ANTWORT: Frage sie dies: Ist sie verwirrt, wenn andere ein Lebensmittel mögen, das sie nicht mag? Stört es sie, dass es Bücher gibt, die andere lieben und sie nicht? Die Antwort ist nein. Sag ihr, dass es ihre Weisheit ist zu „wissen, was sie weiß“ und auch die anderen zu ehren. Sie hat nie etwas zu beweisen, da die anderen das auch nicht können. Sie hat nie deren Meinung zu ändern, denn die gesamte Menschheit wird für ihr Streben nach Göttlichkeit geehrt. Sag ihr, sie soll sich in dem Wissen entspannen, dass sie so viel wie jeder Mensch auf diesem Planeten über Gott weiß. Dann sage ihr, sie solle lächeln und ihren Kommilitonen zuhören. Sie soll das Streben ihrer Kommilitonen ehren, und vielleicht werden die auch das Streben deiner Tochter ehren. Lass Sie die Göttlichkeit von dem, was sie glaubt, durch ihr Verhalten zeigen. Auch wenn ihre Kommilitonen sie meiden, dann lasse deine Tochter fest in der Liebe Gottes stehen.

Einige ziehen es vor, Gott in eine Schublade zu stecken. Dies ist komfortabler für ihr Verständnis und ihre Verehrung. Das ist nur deren bevorzugte Art und Weise und nichts ist absolut. Gott sieht und ehrt sie auch. Aber deine Tochter ist weit entfernt von dem alten 4D-Ansatz zur Spiritualität. Sie sieht das große Ganze und weiß, dass sie selbst die Schublade ist, in der Gott wohnt.


englisches Original von der Seite kryon.com

QUESTION: Dear Kryon, my 18-year-old daughter is taking a theology class, a requirement at her university. She’s upset and very confused. Her thoughts are totally opposite from the entire class (she attends a Catholic university that she chose herself). She doesn’t believe in organized religion. She believes in angels and says that „God“ is anything you want Him/Her to be. She has created chaos in her class and is confused because of this. She had never considered herself to be an atheist, because she feels she „believes“ and has her own views. She’s very uncomfortable and has turned to me to help her understand. I’m not sure I can, or should. This is a journey, I think, which is hers. I’m very proud of her decisiveness and openness about this topic, and her maturity in her class discussions. (This course contains mostly upperclassmen, and she has turned them all „against“ her.) Please guide me in guiding her.

ANSWER: Ask her this: Is she confused when others like a food that she does not? Does it upset her that there are books that others love and she does not? The answer is no. Tell her that her wisdom is to „know what she knows“ and to also honor the others. She never has to prove anything, since they can’t either. She never has to change their minds, since all humanity is honored for their pursuit of divinity. Tell her to relax in the knowledge that she knows as much as any Human on the planet about God. Then tell her to smile and listen to her classmates. Honor their quest, and perhaps they will honor hers. Let the divinity of what she believes show through in her attitude. Even if her classmates shun her, let her stand tall in the love of God.

Some prefer to place God in a box. This is more comfortable for their understanding and their worship. It’s only preference, and nothing is absolute. God sees and honors them, too. But she’s well ahead of the old 4D approach to spirituality. She sees the big picture and knows that the box where God dwells is her.