Rückkehr

FRAGE: Lieber Kryon: Es gibt etwas, das mich jetzt seit geraumer Zeit beschäftigt: die Frage der „Rückkehr“ nach der Lehrzeit. Es scheint, dass viele Menschen, die hier „in Lehre“ sind, wie du sagst, nach ihrem Übergang auf die andere Seite des Schleiers gehen (wie wir alle), wo sie die Dinge aus einer gottähnlichen Perspektive sehen. Dann wählen sie oft wiederzukommen, um eine weitere Lektion zu lernen. Wie du weist, beinhalten diese Erderfahrungen ziemlich viel Leid.

Für mich klingt das sehr frustrierend. Aus meiner Sicht auf dieser Seite des Schleiers, würde ich nie wählen, wiederzukommen. Die Tatsache, dass ich auf der anderen Seite die Dinge anders sehen würde „aus einer größeren Perspektive“, und dann trotzdem wählen würde zurückzukommen, erhöht die Frustration. Dieser Zyklus scheint mir wie ein nie endender Kreislauf des Leidens, über den ich keine wahre freiwillige Kontrolle habe (zumindest hier). Es schafft einen Kreis von unendlichem Leid (wenn auch mit etwas Freude und Frieden während der Erfahrung). Funktioniert das so, oder verstehe ich etwas falsch?

ANTWORT: Aus deiner Sicht heraus hast du es richtig verstanden. Tatsächlich würdest du nie wählen ins Elend zurückzukommen. Aber du hast nicht den Geist Gottes, während du hier bist, und das ist der große Unterschied. Auch wegen deiner beschränkten Wahrnehmung wie es wirklich ist, fragst du dich, ob du selbst Kontrolle hast, oder ob du was dagegen tun kannst! Du hast Kontrolle und was du heute tust beeinflusst sehr stark dein Leben beim nächsten Mal … sehr stark.

Ich kann dir das wirklich nur mit einer Metapher beantworten. Denke daran, es ist nicht alles so, wie es scheint, und du bist in einer Situation wie ein Topf mit einem Deckel drauf. Nachdem du aus dem Topf gekommen bist, siehst du sowohl wie das Essen zubereitet wird, die Nahrungsmittel um dich herum und die Küche. Du erkennst auch, dass du Teil des Teams der Köche bist! All das war verborgen, als du in der Dunkelheit im Topf warst, da hast du nur die Hitze gefühlt.

Hier ist die Metapher … stelle dir eine Geschichte vor. Du bist eine große Mimin. Du hast in so vielen Stücken mitgespielt, dass du sehr gut darin bist. Jeden Tag kommst du zurück auf die Bühne und spielst deine Rolle vor Publikum, und deshalb änderst du wirklich die Energie des Theaters. Du liebst es wirklich, und du wirst immer besser und besser. Das Theater reagiert auch, und das Publikum wird oft von deinen wunderbaren Fähigkeiten fasziniert.

Nach einem der letzten Vorhänge gehst du zum Direktor des Theaters und bittest ihn, dich mit den Darstellern und der Crew treffen zu dürfen, da du eine Ankündigung machen möchtest. Als sie alle da sind, sagst du, „Ich habe dieses Stück so oft gespielt. Ich kenne alle Texte und ich kann sogar die Rollen der anderen spielen und sprechen. Bitte, bitte, besetzt eine aussagekräftigere Rolle mit mir … eine Rolle für die ich meine eigentliche Begabung verwenden kann. Ich möchte den Bösewicht spielen, oder den, der getötet wird. Ich kann wunderbare Todesszenen spielen! Ich möchte etwas, das mein Talent herausfordert!“

Das nächste Mal geht der Vorhang auf und in der Tat hast du die Rolle um die du gebeten hattest: Du bist ein Lichtarbeiter auf der Erde, herausgefordert den Tank der Erdenergie bis zum letzten Rest zu leeren, um Hass hervorzubringen, durch den Tod zu gehen, Krankheiten ausgesetzt zu sein und Dramen zu schaffen, um andere aufzuwecken.

Siehst du? Du kannst es nicht glauben, während du hier bist, aber dein Leben ist dein eigenes Design, und es ist auch vom Design her kurz, aber es ändert den Planeten und die Energie im „Theater“, während du hier bist. Und egal, was in diesem Spiel passiert, du kannst es kaum erwarten, wieder „auf die Bühne“ zu kommen.

Deshalb wirst du so geliebt. Du bist Teil eines großen Plans, den du nicht sehen kannst, aber den du kontrollierst. Was für dich unerklärlich ist, während du hier bist, ist deine Leidenschaft, wenn du nicht hier bist. Das ist die Wahrheit, aber du kannst das nicht gut nachfühlen solange du noch im Topf schmorst.


englisches Original von der Seite kryon.com

QUESTION: Dear Kryon: There’s something that has been bothering me for quite a while now: the issue of „coming back“ after being in lesson. It seems that many people who are here „in lesson,“ as you say, go to the other side of the veil (like all of us) following their transition, where they see things from a godlike perspective. Then they often choose to come back to go through another lesson. These Earth experiences, as you know, involve quite a great deal of suffering.

To me, this sounds extremely frustrating. From my perspective on this side of the veil, I would never choose to come back again. The fact that on the other side I would view things differently, „from a larger perspective,“ and choose to come back in spite of this adds to the frustration. It makes this cycle seem like a never-ending circle of suffering over which I have no true voluntary control (at least here). All it does is create a circle of endless suffering (albeit with some joy and peace throughout the experience). Is this the way it works, or do I have it wrong?

ANSWER: From your perspective, you have it right. Indeed, you would never choose to come back in hardship. But you don’t have the mind of God while you’re here, and that’s the big difference. Also, because of your limited perception of the way this really works, you wonder if you’re even in charge, or if you can do anything about it! You are in charge, and what you do today greatly affects your life the next time around… very much.

The only way I can really answer this is with a metaphor. Remember, all is not what it seems, and you’re in a situation that’s like a pot with a lid on it. After you get out of the pot, you get to see both the meal being prepared, the food around you, and the kitchen. You also realize that you’re part of the team of chefs! All of that is hiding while you’re in the dark in the pot, feeling only the heat.

Here is the metaphor… a story to imagine: You’re a great thespian. You’ve been in so many plays that you’re very good at it. Each day you return to the stage to play a part in front of an audience, and therefore actually change the energy of the theater. You absolutely love it, and you’re getting better all the time. The theater reacts, too, and the audiences are often mesmerized by your wonderful abilities.

After one of the last curtain calls, you go to the manager of the theater and ask to meet with the cast and crew, since you have an announcement. When they’re all there together, you say, „I’ve done this play over and over. I know all the lines and I can even play and speak the other parts. Please, please, put in a more meaty part… one I can use my real talents for. Make me the bad guy, or the one who gets killed. I can do wonderful death scenes! I want something that challenges my talent!“

The next time the curtain comes up, you indeed have the part you ask for: You’re a Lightworker on Earth, challenged with dragging the bottom of the tank of Earth energy in order to expose hatred, move through death, challenge disease, and create drama in order to awaken others.

Do you see? You can’t believe it while you’re here, but your life is your own design, and it’s also short by design, but it changes the planet and energy in the „theater“ while you’re here. And no matter what happened within this play, you can hardly wait to „take the stage“ again.

This is why you’re so loved. You’re part of a grand plan that you cannot see, but which you’re in charge of. What is inconceivable to you while you’re here is your passion when you’re not. This is the truth, but it may not sit well with you while you stew in the pot.